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Gute Nachricht Bibel - Leseausgabe


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      ebenso jede Art von Vögeln

      und geflügelten Tieren.

      Und Gott sah das alles an: Es war gut.

      22Und Gott segnete seine Geschöpfe und sagte:

      »Seid fruchtbar, vermehrt euch

      und füllt die Meere,

      und ihr Vögel, vermehrt euch auf der Erde!«

      23Es wurde Abend und wieder Morgen:

      der fünfte Tag.

      24Dann sprach Gott:

      »Die Erde soll Leben hervorbringen:

      alle Arten von Vieh und wilden Tieren

      und alles, was auf der Erde kriecht.«

      So geschah es.

      25Gott machte die wilden Tiere und das Vieh

      und alles, was auf dem Boden kriecht,

      alle die verschiedenen Arten.

      Und Gott sah das alles an: Es war gut.

      26Dann sprach Gott:

      »Nun wollen wir Menschen machen,

      ein Abbild von uns, das uns ähnlich ist!

      Sie sollen Macht haben über die Fische im Meer,

      über die Vögel in der Luft,

      über das Vieh und alle Tiere auf der Erde

      und über alles, was auf dem Boden kriecht.«

      27So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild,

      als Gottes Ebenbild schuf er sie

      und schuf sie als Mann und als Frau.

      28Und Gott segnete die Menschen

      und sagte zu ihnen:

      »Seid fruchtbar und vermehrt euch!

      Füllt die ganze Erde und nehmt sie in Besitz!

      Ich setze euch über die Fische im Meer,

      die Vögel in der Luft

      und alle Tiere, die auf der Erde leben,

      und vertraue sie eurer Fürsorge an.«

      29Weiter sagte Gott zu den Menschen:

      »Als Nahrung gebe ich euch die Samen der Pflanzen

      und die Früchte, die an den Bäumen wachsen,

      überall auf der ganzen Erde.

      30Den Landtieren aber und den Vögeln

      und allem, was auf dem Boden kriecht,

      allen Geschöpfen, die den Lebenshauch in sich tragen,

      weise ich Gräser und Blätter zur Nahrung zu.«

      So geschah es.

      31Und Gott sah alles an, was er geschaffen hatte,

      und sah: Es war alles sehr gut.

      Es wurde Abend und wieder Morgen:

      der sechste Tag.

      [Buchanfang] [Inhaltsverzeichnis]

      Gen 2

      So entstanden Himmel und Erde mit allem, was lebt.

      2Am siebten Tag hatte Gott sein Werk vollendet

      und ruhte von aller seiner Arbeit aus.

      3Und Gott segnete den siebten Tag

      und erklärte ihn zu einem heiligen Tag,

      der ihm gehört,

      denn an diesem Tag ruhte Gott,

      nachdem er sein Schöpfungswerk vollbracht hatte.

      4a Dies ist die Geschichte der Entstehung von Himmel und Erde;

      so hat Gott sie geschaffen.

      Der Mensch im Garten Eden (Das Paradies)

      4bAls Gott, der HERR, Erde und Himmel machte, 5gab es zunächst noch kein Gras und keinen Busch in der Steppe; denn Gott hatte es noch nicht regnen lassen. Es war auch noch niemand da, der das Land bearbeiten konnte. 6Nur aus der Erde stieg Wasser auf und tränkte den Boden.

      7Da nahm Gott, der HERR, Staub von der Erde, formte daraus den Menschen und blies ihm den Lebensatem in die Nase. So wurde der Mensch ein lebendes Wesen.

      8-9Dann legte Gott im Osten, in der Landschaft Eden, einen Garten an. Er ließ aus der Erde alle Arten von Bäumen wachsen. Es waren prächtige Bäume und ihre Früchte schmeckten gut. Dorthin brachte Gott den Menschen, den er gemacht hatte.

      In der Mitte des Gartens wuchsen zwei besondere Bäume: der Baum des Lebens, dessen Früchte Unsterblichkeit schenken, und der Baum der Erkenntnis, dessen Früchte das Wissen verleihen, was für den Menschen gut und was für ihn schlecht ist.

      10In Eden entspringt ein Strom. Er bewässert den Garten und teilt sich dann in vier Ströme. 11Der erste heißt Pischon; er fließt rund um das Land Hawila, wo es Gold gibt.12Das Gold dieses Landes ist ganz rein, außerdem gibt es dort kostbares Harz und den Edelstein Karneol. 13Der zweite Strom heißt Gihon; er fließt rund um das Land Kusch. 14Der dritte Strom, der Tigris, fließt östlich von Assur. Der vierte Strom ist der Eufrat.

      15Gott, der HERR, brachte also den Menschen in den Garten Eden. Er übertrug ihm die Aufgabe, den Garten zu pflegen und zu schützen. 16Weiter sagte er zu ihm: »Du darfst von allen Bäumen des Gartens essen, 17nur nicht vom Baum der Erkenntnis. Sonst musst du sterben.«

      Die Erschaffung der Frau

      18Gott, der HERR, dachte: »Es ist nicht gut, dass der Mensch so allein ist. Ich will ein Wesen schaffen, das ihm hilft und das zu ihm passt.«

      19So formte Gott aus Erde die Tiere des Feldes und die Vögel. Dann brachte er sie zu dem Menschen, um zu sehen, wie er jedes Einzelne nennen würde; denn so sollten sie heißen.

      20Der Mensch gab dem Vieh, den wilden Tieren und den Vögeln ihre Namen, doch unter allen Tieren fand sich keins, das ihm helfen konnte und zu ihm passte.

      21Da versetzte Gott, der HERR, den Menschen in einen tiefen Schlaf, nahm eine seiner Rippen heraus und füllte die Stelle mit Fleisch. 22Aus der Rippe machte er eine Frau und brachte sie zu dem Menschen. 23Der freute sich und rief:

      »Endlich! Sie ist's!

      Eine wie ich!

      Sie gehört zu mir,

      denn von mir ist sie genommen.«

      24Deshalb verlässt ein Mann Vater und Mutter, um mit seiner Frau zu leben. Die zwei sind dann eins, mit Leib und Seele.

      25Die beiden waren nackt, aber sie schämten sich nicht voreinander.

      [Buchanfang] [Inhaltsverzeichnis]

      Die Menschen müssen den Garten Eden verlassen

      Gen 3

      Die Schlange war das klügste von allen Tieren des Feldes, die Gott, der HERR, gemacht hatte. Sie fragte die Frau: »Hat Gott wirklich gesagt: ›Ihr dürft die Früchte von den Bäumen im Garten nicht essen‹?«

      2»Natürlich