Jona Jackson

Jesus und die Kirchen


Скачать книгу

auch so bekennst, dann, und nur dann gehörst du zu den fünf klugen Brautjungfern, die am Hochzeitsmahl teilnehmen werden. Lass dich nicht vom Satan verunsichern. JESU Zusage gilt für dich, so steht es in ELB, Johannes 10:27+28, <JVV>:

image

       »Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben!«

      Wer einmal JHWHs Kind ist, der ist und bleibt es bis in alle Ewigkeit. Sage das bitte allen Menschen um dich herum, die es noch nicht verstanden haben!

      ---

      Du, der du dich in der Gemeinschaft von JHWHs Kindern wohlfühlst, du, der du gerne in den Gottesdienst gehst, du, der du gerne christliche Lieder singst, genau du, der aber sonst sein Leben lebt, als ob es keinen JESUS gibt, genau du bist gemeint! Du solltest dich von diesem Gleichnis der zehn Brautjungfern ansprechen lassen. Egal wer dir weisgemacht hat, dass dir der Himmel sicher sei, du solltest dich fürchten. Bedenke: Selbst keine Zweifel zu haben, ist keine Eintrittskarte in das Reich Gottes. JESUS erzählt uns diese Geschichte nicht umsonst. Diejenigen, für die die finale Hochzeitsfeier nur das krönende Abschluss-Event einer unaufhörlichen Folge von christlichen Unterhaltungsveranstaltungen ist, die werden sich fassungslos die Augen reiben, wenn sie aus dem Munde JESU hören müssen: »Ich weiß nicht, wer du bist!« Lass dich beunruhigen, bevor es zu spät ist.

      Mir scheint, dass sich Hörer dieses Gleichnisses leicht zur falschen Gruppe rechnen: Die törichten Brautjungfern schlafen weiter und die klugen Brautjungfern, die Erretteten, lassen sich verunsichern.

      Lassen sich die Erretteten verunsichern, so ist das gefährlich. Es hindert sie, einen fruchtbaren Dienst für unseren Kýrios JESUS zu tun. Schon Luther soll gesagt haben: »Aus einem verzagten Arsch kommt kein fröhlicher Furz!« Darf ich das mal so zitieren? JESUS erwartet von seinen Jüngern, dass sie ihren Weg zwar nicht leichtfertig, aber doch unbekümmert und freimütig gehen. SEINE Sicherheit und die sich in IHM gründende Stabilität sollen uns Strahl- und Überzeugungskraft geben. Sonst sind wir traurige Gestalten …

      Andererseits wiegen sich viele in Sicherheit, denen es an jeder Voraussetzung dafür fehlt. Nein, es reicht nicht, wenn du nach dem Karneval zur Beichte gehst! Nein, es reicht nicht, wenn du zu Ostern und Weihnachten oder auch jeden Sonntag in die Kirche gehst! Nein, es reicht nicht, wenn du Kirchensteuern zahlst, ein paar Münzen in den Klingelbeutel legst oder dem Bettler vor dem Kaufhaus etwas in den Hut wirfst! Es reicht auch nicht, dass du als Kind getauft wurdest, konfirmiert bist, kirchlich geheiratet hast und mit drei Schaufeln Erde vom Priester begraben wurdest! Genau du gehörst zu den Törichten, die glauben, man könne sich die Eintrittskarte in das Reich Gottes kaufen oder verdienen. Du wirst von JESUS hören: »ICH kenne dich nicht!«

      Wir trauen es JESUS kaum zu, aber in diesem Zusammenhang klingen die prophetischen Worte, die ER den verständigen Brautjungfern in den Mund legt, ziemlich ironisch:

       Geht aber stattdessen hin, zu denen, die Öl verkaufen, und besorgt euch selbst welches!

      Diese Situation in der Nacht, vor den Türen des Hochzeitssaales, hat ja (noch) nicht wirklich stattgefunden, JESUS erklärt hier beispielhaft durch ein Gleichnis, was – auch aus unserer Sicht – erst zukünftig geschehen wird. Lass dir das mal auf der Zunge zergehen – derselbe, der einen Augenblick später sagen lässt: »ICH weiß nicht, wer ihr seid!«, legt den schlauen Mädchen in den Mund: »Geht hin zu denen, die Öl verkaufen!« – wohl wissend, dass dieser Rat völlig sinnlos ist. Es ist eh schon zu spät, die Chance dabei zu sein, ist schon endgültig vertan. Nur deshalb kann dieser völlig sinnlose Rat erteilt werden. Wenn man versucht, diesen Rat ernst zu nehmen, wenn man meint, dass es etwas nützen könnte zu denen zu gehen, die Öl verkaufen, dann gerät man in unauflösliche Widersprüche. Es fällt nicht leicht, JESUS diese ironische, diese spöttische Aussage zuzutrauen. Springt man aber über diese Hürde, so verflüchtigen sich viele Schwierigkeiten, dieses Gleichnis zu deuten. Ich betone: Das Öl hat keine eigene Bedeutung, sondern es geht darum, in Bereitschaft auf den Bräutigam zu warten. Dazu muss man sich beizeiten entscheiden und rechtzeitig vorbereiten. Wie das geht, das berichtet uns JESUS ausführlich an anderen Stellen. Hier geht es in keiner Weise darum, wie man sich vorbereitet, sondern einzig und allein darum, dass es ein Zu-spät gibt. Aus dem Kaufen des Öls eine Lehre ziehen zu wollen, das ist einfach nur Unfug.

      Die Zuhörer JESU wussten noch nichts von unseren Kirchenstrukturen, aber JESUS wusste schon, was Jahrhunderte später geschehen wird. In diesem Wissen lässt JESUS die dummen Mädchen durch die weisen Brautjungfern zu den Ölverkäufern schicken. Wer sind diese Ölverkäufer? Das sind die Heilsverkäufer und die Irrlehrer, das sind diejenigen, die Sakramente als Schlüssel zum Himmel verkaufen. Wie anders als mit bitterer Ironie soll JESUS diesem Unfug begegnen? Wer erzählt denn den Menschen, wie man sich auf JESUS, auf sein Wiederkommen vorbereitet? Wer verbreitet diesen Unfug von Sakramenten, Mitgliedschaft und steuerbegünstigten Spenden? Und wer lässt sich dafür von den verwirrten und verirrten Schäfchen teuer bezahlen? JESUS weiß ja schon, dass dieser Rat, jetzt Öl zu kaufen, völlig nutzlos ist, denn ER selbst lässt den dummen Mädchen einen Moment später ausrichten:

       »Wahrlich, ich sage euch: Ich weiß nicht, wer ihr seid!«

      ER hat es nicht einmal nötig, es dir selbst zu sagen, JESUS lässt es dir nur ausrichten. Du hattest lange genug Zeit, auf JESUS selbst zu hören. Ich fasse das zusammen: Solange du denen vertraust, die dir die Eintrittskarte in den Himmel verkaufen wollen, so lang bist du einfach nur hoffnungslos einfältig. JESUS wird sich von dir nicht bei seiner Hochzeitsfeier stören lassen. Lange genug hattest du Zeit, dich mit dem zu beschäftigen, was die Bibel über JESUS und seine Lehre berichtet. Der Moment, wo es zu spät ist, kommt völlig überraschend. Du entscheidest, wem du dein Leben anvertraust: Irgendwelchen selbst ernannten Priestern in komischen Gewändern – oder JESUS, der von sich sagt, SCHL, Johannes 14:6, <JJK>:

image

       »Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!«

image

      Bist du dir des Ewigen Lebens sicher?

      Woher weißt du, dass du beim Hochzeitsmahl dabei bist?

      Um wen machst du dir Sorgen, dass er nicht dabei sein könnte?

      Du hast Angst? Lies Johannes 3 und bete mit jemandem!

      Wem erzählst du, was du hier verstanden hast?

       Salomos Traum – Gehorsame Diener

      Wieso lebst du eigentlich weiter auf dieser Erde, nachdem du durch JESUS das Ewige Leben (siehe Johannes 3:16) erhalten hast?

      Das mag auf den ersten Blick eine müßige Frage sein. Doch wenn ich das einen Christen frage, ist das Ergebnis meistens ein ahnungsloses Schulterzucken. In vielen Gesprächen ist mir deutlich geworden, dass es viel zu viele Christen gibt, deren Leben reicher wäre, wenn sie auf diese Frage eine Antwort hätten.

      Die Errettung vom endgültigen Tod, das Ewige Leben ist genau das, warum wir letztlich Christ geworden sind. Es ist das, wofür JESUS CHRISTUS ans Kreuz gegangen ist, wofür ER sich geopfert hat. Besonders bei mancher Trauerfeier fällt mir auf, wie wenig uns bewusst ist, dass etwas Wunderbares auf uns wartet. Auch ich genieße die paradiesischen Zustände, in denen wir hier leben dürfen. Seit 70 Jahren Frieden, soziale Sicherheit, für die meisten ein gewisser Wohlstand, Fernsehen, Internet, Segelboot, Essen und Trinken, Familie und, und, und. Wir haben uns ganz gut eingerichtet. Vielleicht entgleitet uns deshalb die Sehnsucht nach dem Leben bei JHWH, wo alles tausendmal schöner sein wird. Weltweit ist es nicht selbstverständlich, genug Reis oder Mais und Wasser zu haben. Auch wenn die Vermögensverteilung in Europa