Alexandra Taetz

Natürliche Kindheit


Скачать книгу

mit der sogenannten Kolostralmilch (Kolostrum) die vitamin-K-reichste Milch. So ist das Kind, welches von der Mutter gestillt wird, im Regelfall gut mit Vitamin K versorgt. Eine Überversorgung kann unter anderem auch zu Krebsvorkommen bei Kindern führen. Einer Studie zufolge kommen Blutungen, die auf einen Mangel an Vitamin K zurückgeführt werden können, bei 3 von 100.000 Kindern vor. Bei dieser geringen Anzahl der Gerinnungsblutungen ist die routinemäßige Gabe von Vitamin K nicht gerechtfertigt. Wenn eine schwangere Frau weiß, dass sie bei bester Gesundheit ist und die Schadstoffbelastung der Milch nicht übertrieben sein dürfte, dann kann sie unter gewissenhafter Abwägung die Vitamin-K-Gabe für ihr Baby ablehnen.

      Weiter geht es mit der Gabe von Vitamin D und Fluorid. Auf dem Markt gibt es ein Kombinationspräparat, welches ab etwa der 2. Lebenswoche des Kindes empfohlen wird. Vitamin D wirkt wie das Parathormon der Nebenschilddrüse und sorgt somit für den Kalzium- und Phosphatstoffwechsel. Vitamin D ist ein Vitamin, welches der Körper nicht aus der Nahrung entnimmt, sondern selbst herstellt. Jedoch werden Kinder generell von Natur aus mit genügend Vitamin D versorgt. Bei ungünstigen Bedingungen, wie zum Beispiel der Frühgeburt, kann eine vorübergehende Gabe von Vitamin D sinnvoll sein, um Rachitis vorzubeugen. Dennoch sollte die künstliche Vitamingabe nicht ohne Bedenken, wie häufig empfohlen, während der ersten zwei Lebensjahre des Kindes verabreicht werden. Denn die fettlöslichen Vitamine D und K sind schädlich, wenn dem Körper zu viel davon zugeführt wird. Die Vitamine D und K wirken sich auf das Zellwachstum aus. So kann eine Überdosis von Vitamin D und K das Krebsrisiko erhöhen, und die wachsenden Zellen werden negativ beeinflusst.

      Bei Fluorid liegt die Sachlage noch eindeutiger, denn diese Substanz ist für den menschlichen Körper gar nicht notwendig, sondern schädlich. Fluorid wird auch häufig direkt in die Zahnpasta eingemischt und soll gegen Karies schützen, indem es den Zahnschmelz härtet. Sofern Fluorid härtende Eigenschaften durchsetzen kann, härtet es nicht nur den Zahnschmelz, sondern auch andere Knochen. Es ist nachgewiesen, dass Fluorid schon in geringen Mengen Schäden im Körper anrichten kann. Für ein Kleinkind bis zum dritten Lebensjahr wird ein Richtwert von 0,5 mg Fluorid pro Tag angegeben. Wenn die Tagesdosis, welche über die Zahnpasta aufgenommen wird, bei 1 mg oder bei älteren Kindern bei 2 mg liegt, dann wird der Zahnschmelz nicht mehr nur gehärtet, sondern der Zahn so stark angegriffen, dass sich weiße Flecken bilden und der Zahn allmählich zerbröckelt. Kinder schlucken gelegentlich auch die Zahnpasta herunter. Eine Tagesmenge von 10 mg und mehr verursacht Vergiftungserscheinungen und greift den Magen an.

      Für den Schutz vor Karies, also die Gesunderhaltung der Kinderzähne, ist das beste Mittel die gesunde ausgewogene Ernährung, sobald das Kind nicht mehr gestillt wird. Während der Stillzeit ist die Ernährung der Mutter besonders wichtig, um das Kind mit genügend Nährstoffen zu versorgen, welche auch für die Gesunderhaltung der Zähne wichtig sind.

      Im Allgemeinen muss auch unterschieden werden, ob ein einziges Präparat wegen eines akuten Bedarfs eingenommen wird oder gleich mehrere Präparate. Wenn mehrere Präparate gleichzeitig eingenommen werden, dann tritt hier der Potenzierungseffekt ein, sodass die Präparate in der Summe schädlicher sind als jedes einzelne Präparat für sich.

      Augentropfen für Neugeborene

      Direkt nach der Geburt bekommen neugeborene Babys routinemäßig antibiotische Augentropfen oder Augentropfen mit einer Silbernitratlösung. Die Augentropfen sind allerdings in der heutigen Zeit überflüssig, solange die gebärende Frau keine Geschlechtskrankheiten wie Gonorrhoe oder Chlamydien hat. Durch die bakterielle Geschlechtserkrankung Gonorrhoe wurden Bakterien auf das Neugeborene übertragen, welche eine Augenentzündung mit Hornhautentzündung zur Folge hatten. Die Geschlechtskrankheit Gonorrhoe ist in europäischen Ländern sehr selten. Die Chlamydien-Bakterien werden etwas häufiger nachgewiesen. Diese Kleinstbakterien können bei dem Baby allerdings weitaus mehr Symptome hervorrufen und können somit nicht allein mit Augentropfen behoben werden. Durch die antibiotischen Augentropfen kann die Krankheit allerdings zu Beginn soweit unterdrückt werden, dass diese dann nicht offensichtlich wird. Das Erkennen und eine umfangreichere Behandlung sind allerdings notwendig, um die Chlamydieninfektion zu beheben. Die Augentropfen mit der Silbernitratlösung brennen sehr stark, dies ist für das neugeborene Baby äußerst unangenehm und verstörend. Somit ist die Berechtigung zur routinemäßigen Gabe von antibiotischen Augentropfen nicht gegeben und kann abgelehnt werden, wenn klar ist, dass die genannten Erkrankungen bei der Schwangeren nicht vorliegen.

      Eltern sollten sich genau überlegen, ob sie ihrem Baby wirklich Vitamintropfen oder Antibiotika verabreichen lassen möchten. Ich habe bei beiden Kindern die Erstuntersuchung durch eine Hebamme durchführen lassen, jedoch die Gabe von Medikamenten bewusst abgelehnt. Eine Kinderärztin kam für die U2 zu uns nach Hause. Nach dieser Untersuchung habe ich für beide Kinder bisher keine weiteren Untersuchungen machen lassen. Wenn die Kinder mal krank sind, dann würde ich natürlich fachkundigen Rat suchen. Solange beide gesund erscheinen, besteht für mich darin kein Sinn. Die Aufforderungen für die Untersuchungen, welche vom Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung gesendet werden, sind keine Verpflichtung. Auch wenn die Briefe so erscheinen mögen, dienen sie nur zur Steigerung der Inanspruchnahme von Früherkennungsuntersuchungen.

      Die Regelungen, wie mit dem Fernbleiben von den Untersuchungen umgegangen wird, können je nach Bundesland variieren. Früherkennungsuntersuchungen für Kinder in Deutschland unterliegen landesrechtlichen Regelungen.

      In einigen Bundesländern wird es so gehandhabt, dass die Daten an das zuständige Gesundheitsamt weitergeleitet werden, wenn die Untersuchung auch nach einem zweiten Erinnerungsbrief nicht durchgeführt wird. Gegebenenfalls meldet sich dann noch jemand vom Jugendamt, um sich der gesunden Versorgung des Kindes durch die Eltern zu vergewissern und um Unterstützung anzubieten. So hat die Abfolge beim ersten Kind auch bei uns stattgefunden. Nach etwa zehn Minuten war der Besuch des Jugendamtes erledigt, und seither haben wir damit Ruhe. Aber diesem anfänglichen Druck muss man erstmal standhalten können.

      Impfungen mit Sinn und Verstand

      Spätestens mit der Geburt des Kindes muss man sich auch über das Thema Impfen Gedanken machen, und es lohnt sich auf jeden Fall, umfassend und gut informiert zu sein. Natürlich waren Impfungen früher sinnvoll, um gewisse Krankheiten zu reduzieren. In den europäischen Ländern sind die Impfungen allerdings nicht mehr ganz zeitgemäß. Bevor Kinder geimpft werden, sollten Eltern sich wirklich genau über jeden Impfstoff informieren und überlegen, welcher notwendig ist, welcher nicht. Welche Impfstoffe notwendig werden könnten, kann je nach Lebenssituation anders sein. Ich kenne einige Eltern, die sich für ein oder zwei Impfungen aus einem bestimmten Grund entschieden haben. Generell ist die Komplettimpfung mit mehreren Impfstoffen gleichzeitig sehr kritisch zu betrachten. Die Impfstoffe können den Kindern schwer zu schaffen machen und langfristige gesundheitliche Folgen haben. Diese treten nicht gleich nach der Impfung auf, sodass man diese kaum noch mit absoluter Sicherheit der Impfung zuordnen kann.

      ***

      Mythos

      »Routinemäßige Arzneigaben unterstützen den Körper.«

      Wir dürfen davon ausgehen, dass die Evolution dafür gesorgt hat, dass der menschliche Körper, ohne Zugabe von künstlich hergestellten Arzneien in der Lage ist, sich normal und gesund zu entwickeln.

      ***

      Kinder können auch fast unbemerkbare Impfschäden, wie ständige Müdigkeit, haben. Die Beeinträchtigung des Sehnervs und Kopfschmerzen können durch Impfungen verursacht werden. Auch Entwicklungsstörungen sind zum Teil auf Impfungen zurückzuführen.

      Wenn dass Wissen über die Krankheiten vorhanden ist, gegen die allgemein geimpft werden soll, dann sind alternative Vorsorgemaßnahmen möglich. Besonders wichtig ist es, dem Körper Unterstützung zur Selbstheilung zu geben und das Immunsystem zu stärken. Durch Impfungen und Arzneigaben wird das Immunsystem jedoch nachhaltig geschwächt.

      Impfstoffe enthalten unter anderem Aluminium. Dieser Stoff kann hochgiftig für den Körper sein. Wenn das Aluminium im Körper ionisiert, dann gelangt dieses durch alle Schichten des Körpers hindurch und sammelt sich langfristig im Gehirn an. Dort richtet das Aluminium dann immense Schäden an. Unter anderem sind