Alexandra Taetz

Natürliche Kindheit


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immer krank, denn der Körper soll sich mit der Krankheit, die kommen könnte, auseinandersetzen und Abwehrstoffe bilden. Jedoch ist der Schutz eines gesunden Menschen ohne Impfung höher als der eines Menschen, dessen Gesundheit bereits durch Impfungen geschwächt wurde. Wenn der Körper gleich mehrere Impfungen zu verarbeiten hat, kommt wieder der Potenzierungseffekt zum Tragen, damit sind die Chancen sehr gering, ohne Impfschaden davonzukommen.

      In der Gesellschaft ist der Stand für Eltern schwer, wenn sie ihr Kind nicht impfen lassen. Besonders dann, wenn ein Kind in den Kindergarten geht. Doch der Besuch eines Kindergartens sollte nicht zwingend bedeuten, dass das Kind geimpft werden muss.

      Eine unabhängige Impfberatung oder ausführliche Bücher über das Thema können hilfreich sein, wenn sie gut ausgewählt wurden, um eine Entscheidung zu treffen, hinter der die Familie vollumfänglich steht.

      Auch schwangeren Frauen wird immer wieder eine Impfung empfohlen. Empfehlungen beziehen sich zum Beispiel auf die Hepatitis B-Grundimmunisierung, die Grippe-Impfung oder die Impfung gegen Keuchhusten. Impfungen bringen ein hohes Risiko für das ungeborene Kind mit sich. Bevor zu einer Impfung tendiert wird, ist es immens wichtig, sich gründlich über die möglichen Folgen für das Baby im Klaren zu sein und darüber hinaus auch abzuklären, ob eine Impfung überhaupt nützlich für die schwangere Frau sein könnte.

      Gesunde Kinder

      Natürlich wünschen wir uns Gesundheit für unsere Kinder und die gesamte Familie, jedoch können wir uns nicht restlos absichern.

      Meiner Meinung nach ist in dem Bereich der Gesundheit weniger oft mehr. Wir müssen unseren Verstand einsetzen und auf unser Gefühl hören, wenn es um die Gesundheit geht.

      Die Natur kennt viele Wege für ein gesundes Leben. Wenn wir uns gesunde Kinder wünschen, dann müssen wir uns zurück auf den natürlichen und naturnahen Weg begeben. Wir alle brauchen frische Luft auf dem Land oder im Wald, wir benötigen unbelastete Nahrung, Ruhe zur Erholung und natürliche Umweltreize zur Entwicklung und Entfaltung. Zudem brauchen Kinder Familien, die Geborgenheit, Sicherheit und Rückhalt geben.

      Leider entfernen sich viele Menschen von diesem einfachen Weg und versuchen, die Gesunderhaltung mit Medikamenten, Impfungen, künstlicher Nahrung und Erziehung hinzubiegen. Doch genau das führt erst zu den zahlreichen sogenannten modernen Krankheiten und Problemen im Zusammenleben.

      Kinder brauchen normalerweise keine Vitaminzugaben. Sie brauchen zuerst die Muttermilch und frische Luft. Wenn sie doch gleich Medikamente bekommen oder geimpft werden, wird das Immunsystem belastet. Auffällig ist, dass schon bei kleinen Kindern immer mehr Allergien auftreten. Dies liegt meines Erachtens zum größten Teil daran, dass die Körper der Kinder zu sehr mit unnatürlichen Stoffen zu kämpfen haben. Dazu gehört nicht nur die Medizin, sondern auch die Ernährung. Kein Ersatzpräparat kann die Muttermilch wirklich ersetzen. Zudem reagiert der Körper auf Kuhmilch, Weißmehl und raffinierten Zucker. Schon viele Kinder unter einem Jahr kommen mit diesen Produkten in Kontakt und vertragen diese nicht. Die offensichtlichen Symptome werden allzu häufig auf andere Ursachen geschoben.

      Manch einer mag sich fragen, was Erziehung mit Gesundheit zu tun hat. Es gibt sicher einen Zusammenhang mit dem Wohlbefinden und dem Gesundheitszustand eines Menschen. Wenn Kinder nach den Vorstellungen der Erwachsenen in enge Verhaltensmuster gedrängt werden, sich nicht frei ausleben können und dahingehend erzogen werden, dass sie so sind, wie die Eltern es gerne hätten, dann werden die Kinder krank. Erziehung bedient immer den Freiheitsdrang, sodass Menschen Dinge tun, die für sie ungesund sind, die sie ohne Erziehungsmaßnahmen und den Drang nach Autonomie nie getan hätten. Sie stellen ihre Gesundheit hinter Freiheit und Selbstbestimmung. Diese Thematik ist ein schwerwiegender negativer Faktor der Erziehung.

      Bezeichnungen wie ADHS und Burnout sind aktuell in aller Munde und werden reihenweise bei Kindern und Erwachsenen diagnostiziert. Jedoch sollte man hier zuerst mal die Frage stellen, ob diese modernen Krankheiten einfach von den Menschen gemacht sind. Kinder können sich häufig nicht frei bewegen, doch Kinder brauchen Bewegung, um zu lernen und ausgeglichen zu sein. Doch statt diese einfache Tatsache anzuerkennen, wird eine vermeintliche Krankheit mit Tabletten unterdrückt. Bei Erwachsenen ist es das Burnout, wodurch sich der Betroffene endlich eine Pause gönnen darf, die ihm ohne diese Diagnose leider nicht zugestanden wird.

      Wenn das Kind mal krank ist

      Natürlich kommen besonders Kinder nicht darum herum, sich mal eine Erkältung, Magen-Darm-Beschwerden oder Windpocken einzufangen. Der Körper kennt allerdings gute Möglichkeiten zur Selbstheilung und muss nicht bei jedem Husten oder Schnupfen mit Medikamenten unterstützt oder sogar belastet werden. Es gibt zahlreiche Hausmittel und Naturheilmittel, welche den Körper bei der Selbstheilung unterstützen können und nach der Krankheit das Immunsystem wieder aufbauen.

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      Mythos

      »Mit Medikamenten wird das Kind schnell wieder gesund.«

      Viele Medikamente sind darauf ausgelegt, die Krankheitssymptome zu unterdrücken. Für die Gesundwerdung ist eine Unterdrückung allerdings eher hinderlich. Hilfreich ist, den Körper mit natürlichen Mitteln zu unterstützen, um selbst gegen die Krankheit anzukommen.

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      Für die Gesundwerdung ist es besonders wichtig, dem Kind viel Ruhe und Geborgenheit zu geben. Normalerweise zieht sich das Kind von selbst zurück und äußert den Wunsch, sich auszuruhen. Wenn aber Medikamente mit im Spiel sind, dann werden die Symptome so weit unterdrückt, dass das eigentlich kranke Kind umhertobt, anstatt sich auszuruhen.

      Auch Fieber sollte unter normalen Umständen nicht unterdrückt werden. Der Körper fiebert, um gesund zu werden. Eine regelmäßige Beobachtung der Körpertemperatur ist natürlich erforderlich, und der Besuch beim Arzt steht an, wenn das Fieber bedenklich steigt oder mehrere Tage anhält.

      Ganzheitlich arbeitende Kinderärzte, die auch die Naturheilkunde mit einbeziehen, sollten zu Rate gezogen werden, sobald eine Krankheit bedenklich wird.

      Wenn unsere Kinder mal eine Erkältung haben, dann verwenden wir gerne einen selbst hergestellten Thymian-Balsam aus natürlichen Produkten. Der Kräuterduft und das liebevolle Einreiben beruhigen das Kind und sorgen für eine wohlige Wärme.

      Rezept

      Thymian-Balsam

      Zutaten:

       10 g frischer Thymian

       30 ml Ringelblumenöl

       30 ml Johanniskrautöl

       12 gelbe Bienenwachsplättchen

       20 g Kakaobutter

      Zubereitung: Der frische Thymian wird gewaschen und klein gehackt. Zusammen mit dem Ringelblumenöl und dem Johanniskrautöl etwa zwei Stunden bei 60 °C Umluft im Ofen ziehen lassen. Anschließend das Öl durch ein Sieb in ein dunkles Gefäß füllen und die Bienenwachsplättchen sowie die Kakaobutter hinzugeben. Die flüssige Masse wird verrührt und im Kühlschrank kaltgestellt.

      Der entstandene Balsam kann in kleinen Mengen bei Bedarf behutsam auf Brust und Hals des Kindes gerieben werden.

      Natürliche Geburt

      

      Allgemeines

      Jede gesunde Frau ist in der Lage ihr Baby, ohne Hilfe von außen, zu gebären. Das Wissen um die natürliche Geburt wird mehr und mehr verdrängt und von Geburtshelfern mit verschiedensten Geräten und Medikamenten ersetzt. Dadurch wirkt es zunächst so, als ob die Geburt ein hohes Risiko für die Mutter und das Baby darstellen würde. Dem ist aber nicht so. Viele Geburten werden nur durch die unnatürlichen Eingriffe in den Ablauf der Geburt zu Notfällen und enden nicht selten im Kaiserschnitt. Die negativen Erinnerungen brennen sich in das Gedächtnis der Frau. Eine Geburt